kurze Weihnachtsgedichte

Das Weihnachtsfest ist eine ideale Gelegenheit, um einem lieben Freund, Verwandten oder Kollegen ein kurzes Weihnachtsgedicht zukommen zu lassen. Dieses lässt sich wunderbar auf die Weihnachtskarte niederschreiben und ruft dort beim Empfänger die perfekte Weihnachtsstimmung hervor. Da das Aufschreiben langer Gedichte jedoch sehr umständlich und zeitaufwändig ist, stellt ein kurzes Weihnachtsgedicht die bessere Wahl für eine persönliche Grußkarte dar. Suchen Sie ein Gedicht aus, welches dem Geschmack des jeweiligen Empfängers zusagt und machen Sie diesem so eine kleine Freude zum heiligen Fest.

Kurze Weihnachtsgedichte mit nur wenigen Zeilen bieten sich auch für die Beschriftung von Geschenkkärtchen an. Diese sind meist nur in kleiner Größe erhältlich und werden mit Geschenkband an dem Präsent festgebunden. Neben dem Namen des Beschenkten ist dort aber immer Platz für ein paar nette Zeilen, die sich reimen und Weihnachtsstimmung verbreiten.

Oder Sie möchten am großen Fest gerne selbst ein paar Verse zum Besten geben, ohne ein langes Gedicht auswendig lernen zu müssen. Dann eignet sich ein kurzes Weihnachtsgedicht mit wenigen Zeilen bestens für diesen Zweck.

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
und wecken Freude in allen Herzen.
Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen,
was sollen wir singen, was sollen wir sagen?
Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste
vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste!
Wir wollen euch danken für alle Gaben
und wollen euch immer noch lieber haben.

Autor: Gustav Falke

Das Weihnachtsfest
Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken,
in märchenstiller Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich nieder,
anbetend, staunend muß ich stehn,
es sinkt auf meine Augenlider,
ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.

Autor: Theodor Storm

Der Stern
Hätt' einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist, wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
des Wundersternes von dazumal.

Autor: Wilhelm Busch

Advent
Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus: den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Autor: Rainer Maria Rilke

Vorweihnacht
Bald ist Weihnacht, wie freu ich mich drauf,
da putzt uns die Mutter ein Bäumlein schön auf,
es glänzen die Äpfel, es funkeln die Stern,
wie hab´n wir doch alle das Weihnachtsfest gern.

Autor: Volksgut

Wird es dunkel vor dem Haus
Wird es dunkel vor dem Haus,
kommt zu uns der Nikolaus.
Hat uns etwas mitgebracht,
schöner als wir ja gedacht.

Steht der Baum im Lichterschein,
gehen wir zu Tür hinein.
Weihnacht, Weihnacht - es ist wahr,
ist das schönste Fest im Jahr.

Autor: unbekannt

Zünd die Lichtlein an
Lieber Weihnachtsmann
zün'd die Lichtlein an,
an dem Tannenbaum,
mit Gold und Silberschaum.
Nüsse und Konfekt,
hab' ich schon entdeckt.

Autor: unbekannt

Im Winter, wenn es stürmt und schneit
Im Winter, wenn es stürmt und schneit
Und's Weihnachtsfest ist nicht mehr weit.

Da kommt weit her aus dunklem Tann'
Der liebe, gute Weihnachtsmann.

Autor: unbekannt

Bald ist Weihnacht
Bald ist Weihnacht, wie freu' ich mich drauf,
Da putzt uns die Mutter ein Bäumlein schön auf.

Es glänzen die Äpfel, es funkeln die Stern',
Wie haben wir doch alle das Weihnachtsfest gern.

Autor: unbekannt

Der Weihnachtsbaum
Strahlend, wie ein schöner Traum,
steht vor uns der Weihnachtsbaum.
Seht nur, wie sich goldenes Licht
auf der zarten Kugeln bricht.
“Frohe Weihnacht” klingt es leise
und ein Stern geht auf die Reise.
Leuchtet hell vom Himmelszelt -
hinunter auf die ganze Welt.

Autor: unbekannt

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