lustige Weihnachtsgedichte

Weihnachten, das Fest der Liebe, Zuversicht und Freundschaft. Doch auch die Fröhlichkeit darf an einem solchen Fest nicht fehlen. Echte Verbundenheit zwischen Menschen zeigt sich durch gemeinsames Lachen. Und gerade an Weihnachten, dem größten Fest der Christen, darf neben Besinnlichkeit die Heiterkeit nicht fehlen.

Auf unserer Seite finden sich zahlreiche lustige Weihnachtsgedichte, die alleine gelesen genauso viel Freude machen, wie wenn man sie im Familien- oder Freundeskreis vorträgt. Sie eignen sich für Kinder und Erwachsene gleichermaßen und versprühen Frohsinn, ohne dabei die guten Sitten zu verletzen oder gar anstößig zu sein.

Verschönern auch Sie das Fest der Liebe mit frohem Gelächter. Etliche Gedichte stehen zur Auswahl und ganz sicher ist auch eines dabei, das Sie persönlich anspricht. Klicken Sie einfach auf einen der Titel in der Liste unten und lassen sich das gleichnamige Gedicht anzeigen. Ganz sicher finden auch Sie ein Gedicht, das Sie strahlen oder schmunzeln lässt. Probieren Sie es aus!

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt
Advent, Advent,
Ein Lichtlein brennt!

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
Dann steht das Christkind vor der Tür.

Und wenn das fünfte Lichtlein brennt,
Dann hast'e Weihnachten verpennt.

Autor: unbekannt

Rudolf das Rentier
Rudolf hat ne Rote Nase, einmal im Jahr ist das bei ihm so eine Phase.
Heimlich an dem Glühweinstand hatte Rudolf kräftig voll getankt.
Feuerzangenbowle, Punsch und Glühwein schüttete er sich massig rein.
Zum Nordpol muss er ja noch fliegen, ob wir Weihnachten was kriegen?
Rudolf kommt nun nicht mehr heim, ausnüchtern muss er erst mal fein.
Nüchtern gen Norden ist er geflogen, zum Weihnachtsmann und hatte sich mal kurz verflogen.
Das kommt vom vielen Alkohol, denn Saufen macht die Birne hohl.

Autor: Christian Behrendt

Weihnachtsabend
Ich habe den Weihnachtsmann getroffen.
Erst dachte ich, er war besoffen.
Er torkelte durch den weichen Schnee,
dann fiel er hin ohjeminee!
Weihnachtsmann, was machst du nur für Sachen!
Das ist doch wahrlich nicht zum Lachen,
schimpfte die Frau Krause,
die Kinder warten doch zu Hause.
Doch du liegst hier mit den Geschenken!
Ich will gar nicht weiter daran denken,
wie traurig Kinderaugen sind.
Weihnachtsmann, du warst doch auch einmal ein Kind!

Autor: Ute Deisinger

Weihnachtszeit im Engelskleid
Wenn - am Christbaum aufgehängt,
sich ein Engel schon verrenkt,
weil der Kerzen Feuerkreis
ihm versengt den Engels-Steiß,
wenn er laut zum Himmel fleht,
weil sein Haar in Flammen steht,
wenn mit wildem Flügelschlag
runter er vom Christbaum mag
und sich dabei so verheddert,
dass er schier denselben schreddert,
dabei nur noch „Feurio!“ schreit -
dann verkündet Dir dies Leid:
wird’s zu heiß im Engelskleid,
dann ist's höchste Weihnachtszeit!

Autor: Gerwin Degmair

Lieber guter Weihnachtsmann
Lieber, guter Weihnachtsmann,
schau mich nicht so böse an,
du weißt es doch, du Obermotz:
Ich war in einem frech wie Rotz!

Das soll ich ändern, sonst gäb's Krach?
Alter, halt' den Ball mal flach
und bring erst Papa auf die Spur -
der ist das Schwein! Wo ist er nur?

Jetzt hol' nicht mit der Rute aus!!
Sonst hol' ich Papas Wumme raus!
Und lass den prallen Sack da stehn!
Doch du, du Penner, du kannst gehn!

Autor: Gisbert Zalich

Weihnachtszeit
Weihnachtszeit du süßer Traum,
Ich kotze unterm Weihnachtsbaum.
Die Engelchen nehme ich hart dran,
Und verklopp den Weihnachtsmann.
Dem Christkind gebe ich was zu Saufen,
Tu nackig durch die Kirche laufen.
Dann lausch ich wie der Herrgott spricht,
so was find ich weihnachtlich.

Autor: Unbekannt

Feuer
Die Lichter leuchten hell.
Der Tann'baum ist geschmückt.
Nun geht alles recht schnell.
Die Kinder sind entzückt.

Die Kerze fällt vom Baum.
Oje, es brennt das Feuer.
"Frohe Weihnachten" - wohl kaum.
Wenn gleich alles brennt...
Ja, dann wird das wohl teuer.

Autor: jaan kolanskiii

Christkind
Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehen.
Ich hab's überfahren, es war ein Versehen.
Ich hatte gerade die Äuglein zu,
Ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh
Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht Bekanntschaft mit meinem
Kühler gemacht.

Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann
Er feuerte grad' seine Renntiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
Doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht der Santa,
Ein kurzes Rumsen und er klebte am Manta.

Am Ende sah ich auch den Nikolaus,
Er stürmte gerade aus dem Freudenhaus.
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
Wollt am Automaten neue Präser sich kaufen.
Mein Auto und mich hat er wohl nicht geseh'n,
Jedenfalls blieben von ihm nur die Stiefel steh'n.

So ist die Moral von dem Gedicht,
Fahr zu schnell Dein Auto nicht.
Denn als ich zuhaus war, da mußte ich heulen,
Mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen,
Vom Christkind, vom Niklas und vom Santa Claus.
Ja, dieses Jahr fällt Weihnachten dann wohl aus...

Autor: Lea Burkhardt

Weihnachtsgedicht
Der Weihnachtstisch ist öd und leer.
Die Kinder stehen blöd umher.
Da lässt der Vater einen krachen.
Die Kinder fangen an zu lachen.
Da sieht man schon mit kleinen Sachen,
kann man Beamtenkindern Freude machen.

Autor: unbekannt, aber weitergeleitet duch Peter Misol

Das gestohlene Jesuskind
Die schönste Krippe dieser Welt
ist in der Kirche aufgestellt:
Maria, Josef, Ochs und Rind
inmitten drin das Jesuskind.

Kurz nach dem zweiten Weihnachtstag
trifft den Herrn Pfarrer fast der Schlag
wird käsebleich vor großem Schreck
das süße Jesulein ist weg
fort, gestohlen und geraubt
von Kirchenräubern unerlaubt.

Der Messner ist auch sehr entsetzt
weil stark die Heiligkeit verletzt.
Die beiden sorgen sich mit Bange
jetzt dauert es bestimmt nicht lange
bis auch der Josef wird gestohlen
und Gauner die Maria holen.

Und sie beschließen aufzupassen
den Übeltäter frisch zu fassen
der Pfarrer will im Beichtstuhl sitzen
das Brillenglas an schmalen Schlitzen
der Messner beim Altar verkroch
spickt durch ein kleines Astguckloch.

Sie warten ganz mucksmäuschenstill
und wie es Gottes Weisheit will
öffnet sich sacht die Kirchenpfort'
ein kleiner Bub erscheinet dort
schiebt seinen Roller vor sich her
das Jesuskind liegt hinten quer
über dem Schutzblech hängend nur
halb festgemacht mit einer Schnur.

Der Pfarrer eilet flugs geschwind
zum Buben mit dem Jesuskind
was fällt dir ein, hört man ihn fragen
willst du mir gleich die Wahrheit sagen
der Knirps mit seinen blonden Locken
erwidert freiweg unerschrocken,
was man verspricht man halten soll
und er erklärt fast andachtsvoll
ich habe schon vor ein paar Wochen
dem Jesukindlein fest versprochen:

Wenn es am Christtag an mich denkt
mir einen schönen Roller schenkt
darf es zusammen mit mir flitzen
und hinten auf dem Schutzblech sitzen
ich werde nicht vom Roller steigen
dem Jesukindlein alles zeigen
dann kann es Abwechslung bekommen
vom Heugeruch und Überfrommen
Und frische Luft und Spaß juchu
und rote Bäckchen noch dazu.

Autor: unbekannt

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