Neueste Weihnachtsgedichte

(Ge-) Wichtel- Maren

Es war einmal vor vielen Jahren,
da lebte eine Damen namens Maren.
An einem schönen Wintermorgen,
wollte sie ihr Brot besorgen.
Sie ging zuerst, so wie immer,
vom Bett heraus ins Badezimmer.
Danach ging Sie, wer denkt das nur,
vom Badezimmer in den Flur.
Als sie vor der Haustür war,
glaubt sie nicht, was sie da sah.
Dort saß mit Stolz auf einer Tanne,
ein Wichtelchen vom Weihnachtsmanne.
Als das Wichtelchen sie sah,
fuhr es sich nur kurz durchs Haar
und sagte dann mit festem Blick:
"Liebe Maren, du bist etwas zu dick!
Du hast schon zu viel Brot gegessen
und dabei dein Gewicht vergessen.
Darum schenke ich dir für Herz, Hirn und Bauchspeicheldrüse,
in diesem Jahr einfach Gemüse."
So war die Maren, dem Wichtel sei Dank,
nach kurzer Zeit schon wieder schlank.
Autor: Matthias KrimmerKategorie: lustige Weihnachtsgedichte

Ein altes Buch mit Flecken drauf

Ein altes Buch mit Flecken drauf
liegt auf unsrem Küchentisch
Rezepte sind da drin zuhauf
es sei ein Buch für mich

Meine Frau zeigt’s mir ganz stolz
sie musste es lange suchen
der Einband Leder, der Rücken Holz
voll Rezepte von Keks und Kuchen

Darin was vor ganz langer Zeit
die Oma aufgeschrieben hat
lag in der Küche stets bereit
wenn sie dort dann backen tat

nun soll ich für meine Frau
die leckren Kekse machen
und sie weiß auch ganz genau
ich liebe solche Sachen

doch meine Rezepte sind ordentlich
ausgedruckt und auch foliert
in diesem Buch eher liederlich
mit Tintenkleksen hingekliert
Und ich kann noch dazu sagen
der ganze Text im Büchlein drin
stellte mich vor viele Fragen
er war geschrieben in Sütterlin

Zwei Tage habe ich gebraucht
dank Internet kann ich’s nun verstehn
mein Kopf der hat ganz schön geraucht
nun kann ich an die Arbeit geh’n

Erst einmal zwei Tassen Schmalz
ja, wie soll das denn geh'n
und dann noch zwei Prisen Salz
genauer bitte, das wär schön

Waren Omas Tassen groß oder klein
das findet man hier nirgendwo
so ein Rezept, das ist nicht fein
kein Mann arbeitet wirklich so

Sechs Tassen Mehl, vier Eier rein
das ist schon wieder ungenau
solls Größe M oder L nun sein
typisch Rezept von einer Frau

Fünf Tassen Zucker, oder auch mehr
das ist zur Süße ganz nach Belieben
anders gibt’s das Rezept nicht her
wer hat das nur geschrieben??

ein Nösel Milch, noch nie gehört,
und gute Butter nach Gefühl dosieren
ein Quentschen Zimt, wenn es nicht stört
ein halbes Kännchen Öl einrühren

Mit Buchenholz ist nun der Herd
recht kräftig anzufachen
Ne Gradzahl wär hier nicht verkehrt
wie soll ich das nun machen??

Ein Mann der geht das praktisch an
das geht ganz wunderbar
der schafft einfach die Kekse ran
von ’nem Adventsbasar

Die heimlich dann nach Haus gebracht
in einer Dose bis oben voll
"Die hab ich heut für dich gemacht"
"Oh danke, du bist toll"
Autor: Stefan UrmersbachKategorie: lustige Weihnachtsgedichte

Bescherung

Bis zur Bescherung bleibt noch etwas Zeit,
draußen fallen weiße Flocken – es schneit.
Im Kamin knistert ein Feuer und erwärmt den Raum,
sie lehnt sich im Sofa zurück und gleitet in einen Traum.
Ein himmlischer Weihnachtsmarkt lädt zum Verweilen ein,
fröhliche Menschen bitten sie friedlich, mit dabei zu sein.
Beim Blick in die vertrauten Gesichter wird ihr warm ums Herz,
ihr Innerstes ist erfüllt von einem wohligen Schmerz.
Langsam wird sie wach, ist noch im Traum gefangen,
waren nicht all diese Menschen für immer gegangen?
Augenblicklich werden zahlreiche Erinnerungen geweckt,
„kommt herein“, sagt sie: „der Tisch ist für uns alle gedeckt“.
Gleich naht die Familie und wenn Ihr wollt, bleibt über Nacht,
Habt alle zusammen eine frohe Weihnacht!
Autor: Ingrid NolteKategorie: besinnliche Weihnachtsgedichte

Der alte Bär

Mit leisem Knarren öffnet sich der Deckel der Truhe,
ein alter Teddybär fand dort vor Jahren seine Ruhe.

Hände fassen nach ihm, der Schreck fährt in seine Glieder,
doch da ist diese Stimme – er erkennt sie wieder!

Als kleines Mädchen hat sie ihm alles anvertraut,
mit ihm gekuschelt und sein weiches Fell gekrault.

Sanft striegelt sie ihn mit herrlich duftender Seife,
um seinen Hals bekommt er eine schöne neue Schleife.

„Du wirst jetzt ein Freund für mein kleines Kind,
das Dich liebt und so wie ich damals Deine Liebe gewinnt“.

Der alte Bär ist aufgeregt, seine Gedanken ganz wild,
er schaut zur Seite und blickt in sein eigenes Spiegelbild.

Glücklich hat er soeben begriffen, es bleibt kein Traum,
als Geschenk für ein Kind sitzt er unterm Weihnachtsbaum.
Autor: Ingrid NolteKategorie: Weihnachtsgedichte für Kinder

Weihnachten

Weihnachten, die Zeit des Schenkens,
oder doch die des Bedenkens,
dass die Geburt Jesu der tiefere Sinn,
als Sohn Gottes in der kleinen Krippe drin?
Der, der der Welt das Licht hat gebracht
in jener finsteren, heiligen Nacht.
Der in die Welt kam, uns zu erlösen,
der uns lehrte: Lasst ab von dem Bösen!
Dass Friede herrsche in der Welt
und nicht regiere nur das Geld.
Kleine Geschenke mögen schon sein,
als Zeichen, dass wir uns über Ihn freu’n.
Viel wichtiger ist, dass wir uns Liebe schenken,
einander verzeihen, wenn wir uns kränken,
einander Trost geben, wenn wir mal traurig sind,
wie‘s Eltern machen bei ihrem Kind.
Lasst uns fröhlich sein und Freude geben,
das bereichert schließlich auch unser Leben.
So wünschen wir Euch zum Weihnachtsfeste
im richtigen Sinn das Allerbeste!
Autor: Robert ZöbererKategorie: besinnliche Weihnachtsgedichte

Das wahre Sein vom Christkind

Hört nur, ich hab das Christkind gesehen,
es kam aus der Kneipe,
konnte kaum noch stehn.
Es wankte hin zum Tannenwald,
es hatte den Arschvoll "HANNEN-ALT"
Es war total besoffen,
braucht deswegen auf Geschenke nicht zu hoffen.
Und die Moral von der Geschicht´
Trau´niemals einen Christkind nicht.
Autor: moskito77Kategorie: lustige Weihnachtsgedichte

Licht sein

Am Kranze brennt ein kleines Licht
ein leises Raunen, fürchtet euch nicht.
Zwei Kerzen noch warten hiernieden auf Erden,
Brot, Liebe und Frieden soll allen bald werden.
Sei selber ein Lichtlein, lass Funken hell springen,
trotz Nöten und Ängsten beginn leis` zu singen
Dann werden bald leuchten der Kerzen uns vier,
der Segen der Weihnacht tritt ein auch zu dir.
Autor: Maria SassinKategorie: Adventsgedichte

Weihnachtsglück

Weihnacht ist die Zeit des Gebens,
Freude Schenkens
und des Friedens,
für die Menschen,
für die Tiere,
für die Welt um uns herum.
In den Bergen macht der Himmel
dazu auch die Landschaft weiß,
und der Frost mit seiner Kälte
ist dafür ein fairer Preis.
In der Sonne glitzern alle
zauberhaften Schneekristalle,
die in rauen Winternächten
auch die Dunkelheit erhellen.
Autor: Brigitte WaldnerKategorie: besinnliche Weihnachtsgedichte

Nach einer wahren Begebenheit

Kurz vor dem großen Feste,
gibt Mutter noch einmal das Beste,
zum Kaffee kommen Tante Anna und Onkel Toni
zu Schokokuchen und Makroni
bei Liedern und Kerzenschein,
das wird lustig, das wird fein.
Doch mitten in Tonis Scherze,
fällt um die 4. Kerze:
Advent, Advent, das Tischtuch brennt!
Der Alte schüttet den Kaffee aus,
die Mutter schreit, es ist ein Graus.
Die Tante lässt frische Luft hinein,
danach wollen sie und ihr Toni heim.
Die Mutter braucht jetzt einen Likör:
"Wenn dat jetz scheef jejange wör!"
Der Vater seufzt, das Kind es lacht,
das hat der Alte gut gemacht.
Danach, ich sag's nicht nur im Gedichte,
gab es bei uns nur noch künstliche Lichte!
Autor: Christa Magdalena FischerKategorie: lustige Weihnachtsgedichte

Es treibt der Wind

Es treibt der Wind im Winterwalde...

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird.

Sie lauscht hinaus. Den weissen Wegen
Streckt sie die Zweige hin bereit
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.
Autor: Rainer Maria RilkeKategorie: kurze Weihnachtsgedichte

Oh du stille Weihnachtszeit!

Die Lichterketten brennen und alle Leute rennen.
Noch Kekse backen Geschenke kaufen
was könnten wir noch für den Kühlschrank gebrauchen.
Das ist die stille Zeit im Jahr und schon ist das Christkind da.
Wir wünschen euch zu diesem Feste alles Liebe nur das Beste.
Gemütlichkeit, ja ruhige Stunden mit der Familie lieb verbunden.
Unter den Tannenbaum Weihnachtslieder singen
den Kindern die Geschenke bringen,
Ihre Augen leuchten vermischt mit Kerzenschein,
dass muss die Stille der Weihnacht sein.
Autor: Leni EggerKategorie: schöne Weihnachtsgedichte

Weihnachtszeit Oh Weihnachtszeit

Weihnachtszeit Oh Weihnachtszeit,
ach jetzt ist es schon soweit.
Die Flocken fallen,
der Chor der singt
und die Glocke ja die klingt

Ach du lieber Weihnachtsmann,
komm doch in mein Stübchen
Ich freu mich schon
und war bestimmt ein sehr artiges Bübchen.

Ach du lieber Weihnachtsmann,
weiß nicht was ich mir wünschen kann.
Hast du vielleicht etwas in deinem Sacke,
was ich kann mir packe?

Ho Ho Ho!
Ich bin Moritz der Weihnachtsmann
Und werde für dich tun was ich kann
Doch warst du auch ein guter Junge?

Gib gut Acht!
Süßigkeiten gibt es nur für die Guten
und für die Bösen nur die Ruten!

Ich war immer ein artiger Racker und vor den Mädchen nie ein cooler Macker.

Nun gut hier dein Geschenk was ich dir gebe
Ich hoffe du kannst damit lebe.

Ach du lieber Weihnachtsmann
Das ein Geschenk von großen Werte,
Ich mach auch keine Scherze.

Ach das macht mich wirklich froh,
Ho Ho Ho, Ho Ho, Ho Ho.
Doch jetzt muss ich rauf auf meinen Schlitten,
denn meine Rentiere wollen werden von mir geritten.

Weihnachtszeit Oh Weihnachtszeit,
Ach jetzt ist es schon so weit.
Das war eine Heiterkeit.
Papa Noel er kam er ging,
und nun kann ich weiter singen

Hallelujah
Autor: Die Brandiser WichtelKategorie: besinnliche Weihnachtsgedichte