Neueste Weihnachtsgedichte

Heimkehr

Die Welt wird still, der Tag vergeht,
ein sanfter Friede zieht ins Land,
wenn jeder vor der Krippe steht
mit Herz und offner Hand.
Was war, das darf nun ruhen gehn,
was kommt, liegt noch so fern,
wir dürfen einfach hier nur stehn
und schauen auf den Stern.
Die Jahre eilen, schnell verweht,
doch heute halten wir sie an,
wo Zeit in Ewigkeit vergeht
und Liebe leuchten kann.
So kehren wir nach Hause ein,
nicht nur zum Ort, zum Raum,
wir kehren heim ins Herz hinein,
das ist der Weihnachtstraum.
Autor: weihnachts-gedichte.netKategorie: besinnliche Weihnachtsgedichte

Stille Nacht

Der Schnee fällt leise vor das Haus,
die Kerzen brennen hell,
es ruhen Herz und Seele aus
in dieser Nacht so still.
Die Sterne funkeln klar und rein,
der Tannenbaum erstrahlt,
wir sind in diesem Kerzenschein
beisammen und vereint.
So schlicht und doch so wunderbar
ist diese heil'ge Zeit,
das Glück liegt greifbar, nah und klar
in dieser Herrlichkeit.
Autor: weihnachts-gedichte.netKategorie: besinnliche Weihnachtsgedichte

Winterzauber

Wenn die ersten Flocken fallen,
leise durch die Nachtluft gleiten,
hört man Glöckchen zart erschallen,
die den Weihnachtsabend läuten.
Kerzen flackern warm im Zimmer,
Tannenduft erfüllt das Haus,
draußen funkelt Sternenschimmer,
drinnen ruht die Seele aus.
Kinder lauschen alten Liedern,
ihre Augen groß und klar,
Hoffnung spiegelt sich in ihren
Blicken – wie in jedem Jahr.
Unter'm Baum liegt still verborgen,
was das Herz sich heimlich wünscht,
keine Hast und keine Sorgen,
wenn die Weihnacht goldend glänzt.
Und im Schnee, der draußen fällt,
liegt ein Frieden, tief und rein,
der die ganze weite Welt
hüllt in seinen Lichterschein.
So wird jede Stund' zum Segen,
jeder Augenblick wird wert,
wenn wir uns einander geben,
was das Leben uns beschert.
Autor: weihnachts-gedichte.netKategorie: schöne Weihnachtsgedichte

(Ge-) Wichtel- Maren

Es war einmal vor vielen Jahren,
da lebte eine Damen namens Maren.
An einem schönen Wintermorgen,
wollte sie ihr Brot besorgen.
Sie ging zuerst, so wie immer,
vom Bett heraus ins Badezimmer.
Danach ging Sie, wer denkt das nur,
vom Badezimmer in den Flur.
Als sie vor der Haustür war,
glaubt sie nicht, was sie da sah.
Dort saß mit Stolz auf einer Tanne,
ein Wichtelchen vom Weihnachtsmanne.
Als das Wichtelchen sie sah,
fuhr es sich nur kurz durchs Haar
und sagte dann mit festem Blick:
"Liebe Maren, du bist etwas zu dick!
Du hast schon zu viel Brot gegessen
und dabei dein Gewicht vergessen.
Darum schenke ich dir für Herz, Hirn und Bauchspeicheldrüse,
in diesem Jahr einfach Gemüse."
So war die Maren, dem Wichtel sei Dank,
nach kurzer Zeit schon wieder schlank.
Autor: Matthias KrimmerKategorie: lustige Weihnachtsgedichte

Ein altes Buch mit Flecken drauf

Ein altes Buch mit Flecken drauf
liegt auf unsrem Küchentisch
Rezepte sind da drin zuhauf
es sei ein Buch für mich

Meine Frau zeigt’s mir ganz stolz
sie musste es lange suchen
der Einband Leder, der Rücken Holz
voll Rezepte von Keks und Kuchen

Darin was vor ganz langer Zeit
die Oma aufgeschrieben hat
lag in der Küche stets bereit
wenn sie dort dann backen tat

nun soll ich für meine Frau
die leckren Kekse machen
und sie weiß auch ganz genau
ich liebe solche Sachen

doch meine Rezepte sind ordentlich
ausgedruckt und auch foliert
in diesem Buch eher liederlich
mit Tintenkleksen hingekliert
Und ich kann noch dazu sagen
der ganze Text im Büchlein drin
stellte mich vor viele Fragen
er war geschrieben in Sütterlin

Zwei Tage habe ich gebraucht
dank Internet kann ich’s nun verstehn
mein Kopf der hat ganz schön geraucht
nun kann ich an die Arbeit geh’n

Erst einmal zwei Tassen Schmalz
ja, wie soll das denn geh'n
und dann noch zwei Prisen Salz
genauer bitte, das wär schön

Waren Omas Tassen groß oder klein
das findet man hier nirgendwo
so ein Rezept, das ist nicht fein
kein Mann arbeitet wirklich so

Sechs Tassen Mehl, vier Eier rein
das ist schon wieder ungenau
solls Größe M oder L nun sein
typisch Rezept von einer Frau

Fünf Tassen Zucker, oder auch mehr
das ist zur Süße ganz nach Belieben
anders gibt’s das Rezept nicht her
wer hat das nur geschrieben??

ein Nösel Milch, noch nie gehört,
und gute Butter nach Gefühl dosieren
ein Quentschen Zimt, wenn es nicht stört
ein halbes Kännchen Öl einrühren

Mit Buchenholz ist nun der Herd
recht kräftig anzufachen
Ne Gradzahl wär hier nicht verkehrt
wie soll ich das nun machen??

Ein Mann der geht das praktisch an
das geht ganz wunderbar
der schafft einfach die Kekse ran
von ’nem Adventsbasar

Die heimlich dann nach Haus gebracht
in einer Dose bis oben voll
"Die hab ich heut für dich gemacht"
"Oh danke, du bist toll"
Autor: Stefan UrmersbachKategorie: lustige Weihnachtsgedichte

Bescherung

Bis zur Bescherung bleibt noch etwas Zeit,
draußen fallen weiße Flocken – es schneit.
Im Kamin knistert ein Feuer und erwärmt den Raum,
sie lehnt sich im Sofa zurück und gleitet in einen Traum.
Ein himmlischer Weihnachtsmarkt lädt zum Verweilen ein,
fröhliche Menschen bitten sie friedlich, mit dabei zu sein.
Beim Blick in die vertrauten Gesichter wird ihr warm ums Herz,
ihr Innerstes ist erfüllt von einem wohligen Schmerz.
Langsam wird sie wach, ist noch im Traum gefangen,
waren nicht all diese Menschen für immer gegangen?
Augenblicklich werden zahlreiche Erinnerungen geweckt,
„kommt herein“, sagt sie: „der Tisch ist für uns alle gedeckt“.
Gleich naht die Familie und wenn Ihr wollt, bleibt über Nacht,
Habt alle zusammen eine frohe Weihnacht!
Autor: Ingrid NolteKategorie: besinnliche Weihnachtsgedichte

Der alte Bär

Mit leisem Knarren öffnet sich der Deckel der Truhe,
ein alter Teddybär fand dort vor Jahren seine Ruhe.

Hände fassen nach ihm, der Schreck fährt in seine Glieder,
doch da ist diese Stimme – er erkennt sie wieder!

Als kleines Mädchen hat sie ihm alles anvertraut,
mit ihm gekuschelt und sein weiches Fell gekrault.

Sanft striegelt sie ihn mit herrlich duftender Seife,
um seinen Hals bekommt er eine schöne neue Schleife.

„Du wirst jetzt ein Freund für mein kleines Kind,
das Dich liebt und so wie ich damals Deine Liebe gewinnt“.

Der alte Bär ist aufgeregt, seine Gedanken ganz wild,
er schaut zur Seite und blickt in sein eigenes Spiegelbild.

Glücklich hat er soeben begriffen, es bleibt kein Traum,
als Geschenk für ein Kind sitzt er unterm Weihnachtsbaum.
Autor: Ingrid NolteKategorie: Weihnachtsgedichte für Kinder

Weihnachten

Weihnachten, die Zeit des Schenkens,
oder doch die des Bedenkens,
dass die Geburt Jesu der tiefere Sinn,
als Sohn Gottes in der kleinen Krippe drin?
Der, der der Welt das Licht hat gebracht
in jener finsteren, heiligen Nacht.
Der in die Welt kam, uns zu erlösen,
der uns lehrte: Lasst ab von dem Bösen!
Dass Friede herrsche in der Welt
und nicht regiere nur das Geld.
Kleine Geschenke mögen schon sein,
als Zeichen, dass wir uns über Ihn freu’n.
Viel wichtiger ist, dass wir uns Liebe schenken,
einander verzeihen, wenn wir uns kränken,
einander Trost geben, wenn wir mal traurig sind,
wie‘s Eltern machen bei ihrem Kind.
Lasst uns fröhlich sein und Freude geben,
das bereichert schließlich auch unser Leben.
So wünschen wir Euch zum Weihnachtsfeste
im richtigen Sinn das Allerbeste!
Autor: Robert ZöbererKategorie: besinnliche Weihnachtsgedichte

Hör die Weihnachtsglocken - aufgewacht

In der Welt liegt vieles im Dunkel,
Hoffnung gibt's, so wird gemunkelt.

Geboren wird das Licht,
Zukunft ist in Sicht.

Folge dem hellen Schein,
das Gute bleibt nicht geheim.

Zünde an dein inneres Licht,
das Helle gewinnt an Gewicht.

Jetzt wird die Zukunft gemacht,
hör, die Weihnachtsglocken - aufgewacht.
Autor: Richard StollKategorie: kurze Weihnachtsgedichte

Herzenszeit

Wie Lichter froh die Zeit doch ist.
Ein Zauber, der die Welt umschliesst.
Von Tannenduft und Gebäck erfüllt,
die Freude auf Weihnachten uns tief
in Stress oder Besinnlichkeit hüllt.
Liebe trägt ein jeder still,
man den Liebsten eine Freude machen will.
Geschenke sind ein leises Zeichen,
doch gemeinsame Zeit, die sollte niemals weichen.
Nichts bringt die schönen Momente zurück.
Lass uns geniessen die Stunden,
denn die sind unser Glück.
Die schönsten sind die, die wir teilen;
Drum halt sie tief im Herzen, fest bei dir,
denn wahre Liebe lebt im Hier.
Autor: Marion L. GrusdatKategorie: besinnliche Weihnachtsgedichte

Weihnachtszeit

Weihnachtszeit erreicht das Ende
Christus ist geboren.
Wir falten selig uns‘re Hände -
Niemand ist verloren.

Der Herr erfüllt mit Seligkeit,
diese uns‘re Erde.
Wir öffnen unsre Herzen weit –
auf dass es Frieden werde.

Wichtig in der Weihnachtszeit
ist - neben gutem Essen -
Trotz allergrößter Heiterkeit:
Den Ander‘n nicht vergessen!

Wer die große Not des Andern
deutlich zu erkennen mag
Dem werden eigne Sorgen dann,
viel viel kleiner Tag für Tag.

So kann man Frieden finden,
in sich und auch in Christ.
Kann Begrenztheit überwinden -
was dann wirklich selig ist.
Autor: Frank WyzujakKategorie: besinnliche Weihnachtsgedichte

Weihnachten hinterm Deich

Im Norden wachsen wenig Berge,
sodass das Schlittenfahr‘n ist kurz -
Doch für wirklich kleine Zwerge
ist das eigentlich doch schnurz!

Schlittschuhlaufen das wird geh‘n -
wenn die Teiche sind vereist.
Sind erfrohr‘n sodann die Zehen –
sind alle Stuben wohl verwaist.

Und ein Glühwein, der geht immer –
oder auch ein Kinderpunsch!
Kalte Hände gibt’s dann nimmer –
Zumindest wäre das ein Wunsch!

Alle Mühlen stehen still –
weil da nichts zu mahlen ist.
Leider auch so mancher Grill,
Bis es wieder Sommer ist.
Autor: Frank WyzujakKategorie: lustige Weihnachtsgedichte