Gedanken zur Weihnacht

Kategorie: besinnliche Weihnachtsgedichte

Gedanken zur Weihnacht

Was wär an unserm Weihnachten so wunderschön?
Wenn wir zusammen alte Weihnachtslieder sängen -
Gemeinsam durch den Schnee des Nachts spazierengehn -
Und alles Leid der Welt aus unserm Sinn verdrängen?
Eiskalte Winde lassen unsere Nasen laufen,
wenn wir noch letzte Weihnachtskäufe machen.
Als könnten Wärme und Geborgenheit wir kaufen.
Wir wollen Plätzchenduft und helles Kinderlachen
und uns nicht regennass zerzauste Haare raufen.

Wenn wir dann lächelnd in der warmen Stube sitzen,
bei trautem Kerzenlicht und viele Sterne blitzen
am Weihnachtsbaum - und wir die Stimme heben
und uns viel Segenswünsche und Geschenke geben.
Wenn wir uns liebevoll umarmen und dann daran denken,
wie wir als Kinder vor der Türe lang gewartet haben.
Bis endlich wir zu süßen Leckereien und Geschenken
hinein gedurft und konnten uns genüsslich laben -
und schließlich unsere Schritte noch zur Krippe lenken.

Wie`s früher so gemütlich war, so wird`s nie wieder sein.
Wir können Zeitenlauf und Jahrgang nicht erwählen -
wir leben heute nur und wandern immer weiter
wenn wir es recht gelebt, dann finden wir uns drein
und hören auf, die schönen Stunden nur zu zählen.
Die Tage sind mal trüb und grau, mal wunderschön und heiter.
Das Fest des Lichtes und der hellen Kerzen,
es soll uns immer sein ein guter Wegbereiter
es leuchtet uns am Wege und in unsere Herzen.

Wir wünschen euch von Herzen schöne Weihnachtstage
und eine gute Woche zwischen beiden Jahren!
Und dass im Neuen Jahr Fortuna zu euch sage:
Viel Glück und Freude soll euch immer widerfahren.
Autor: Wilfried Grünewald

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