Mein Weihnachtswunsch
Kategorie: schöne Weihnachtsgedichte
Mein Weihnachtswunsch
Mein WeihnachtswunschAutor: Leo Houben Nohra
Ich wünsch mir ein Pferd vom Weihnachtsmann
Auf dem ich dann richtig Reiten kann
So ein Ritt durch die Natur
Das ist gesund macht freude pur
Vorbei an schneebedeckte Bäume
Das ist es wovon ich schon immer Träume
Vieleicht begegnet mir bei solchen Ritten
Mal der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten
Voll beladen mit Geschenken und Gaben
Die Rentiere mit ihm von dannen traben
Ich ruf hinterher so laut ich kann
Vielen Dank und frohe Weihnachten
Lieber Weihnachtsmann
- Kurze einleitende Zusammenfassung
- Ausführliche Interpretation
- Welche Stimmung erzeugt das Gedicht?
- Für welche Anlässe eignet sich das Gedicht?
- Für wen bzw. für welche Altersgruppe eignet sich das Gedicht?
- Für wen eignet sich das Gedicht weniger?
- Vortrags- und Inszenierungstipps
- Abschließende Empfehlung
Kurze einleitende Zusammenfassung
Das Gedicht "Mein Weihnachtswunsch" von Leo Houben Nohra fängt den unverstellten und begeisterten Wunsch eines Kindes zur Weihnachtszeit ein. Es transportiert den Leser unmittelbar in eine Welt voller kindlicher Fantasie, in der sich der konkrete Traum vom eigenen Pferd nahtlos mit der magischen Weihnachtswelt verbindet. Die Wirkung ist direkt, herzerwärmend und lädt zum Schmunzeln ein, da es die pure Vorfreude und den Glauben an das Wunder der Weihnacht authentisch widerspiegelt.
Ausführliche Interpretation
Das Gedicht beginnt mit einem klaren und konkreten Wunsch: ein Pferd vom Weihnachtsmann. Dies ist kein Spielzeug, sondern ein lebendiges Tier, das echte Abenteuer ermöglicht - "Auf dem ich dann richtig Reiten kann". Der Fokus liegt somit nicht auf materiellem Besitz, sondern auf dem Erlebnis von Freiheit und Bewegung. Die folgenden Zeilen malen dieses Erlebnis detailreich aus: Die Gesundheit und die "freude pur" werden mit der Naturverbundenheit eines "Ritt[s] durch die Natur" verknüpft. Die bildhafte Beschreibung "Vorbei an schneebedeckte Bäume" verankert das Ganze fest in der winterlichen Jahreszeit und schafft eine malerische Kulisse.
Besonders charmant ist die Verschmelzung der realen Wunschwelt mit der mythischen Weihnachtsfigur. Der Sprecher hofft, bei seinen Ausritten "Mal der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten" zu begegnen. Diese Vorstellung bricht die Grenze zwischen dem ersehnten Alltagsabenteuer und dem Festtagswunder auf. Die Begegnung wird nicht ängstlich, sondern neugierig und voller Respekt imaginiert. Die Schlusszeilen zeigen dann die kindliche Höflichkeit und Begeisterung: Ein lauter Dank und ein weihnachtlicher Gruß rufen dem davonfahrenden Weihnachtsmann hinterher. Das Gedicht endet nicht mit der Erfüllung des Wunsches, sondern mit dieser freudigen Interaktion, was den Zauber der Erzählung erhält.
Welche Stimmung erzeugt das Gedicht?
Das Werk erzeugt eine durchweg positive, leicht beschwingte und träumerische Stimmung. Es ist von unschuldiger Vorfreude, unbändiger Lebenslust und einem tiefen Glauben an das Wunder der Weihnachtszeit geprägt. Eine Note von Abenteuerlust und Freiheitsdrang durchzieht die Verse, während die Begegnung mit dem Weihnachtsmann eine warmherzige und magische Atmosphäre hinzufügt. Insgesamt hinterlässt es ein Gefühl von heiterer Nostalgie und unkomplizierter Weihnachtsfreude.
Für welche Anlässe eignet sich das Gedicht?
Das Gedicht ist vielseitig einsetzbar. Es eignet sich perfekt für den familiären Adventskreis, um die Vorfreude der Kinder zu teilen. In der Schule oder im Kindergarten kann es als schöner Beitrag zur Weihnachtsfeier oder im Deutschunterricht zum Thema "Wünsche" dienen. Auch für eine kleine Weihnachtsfeier im Reitverein oder in einem Pferdestall ist es ein absolut passender und sicherlich begeistert aufgenommener Beitrag. Darüber hinaus kann es eine persönliche Note in eine Weihnachtskarte an ein pferdebegeistertes Kind bringen.
Für wen bzw. für welche Altersgruppe eignet sich das Gedicht?
Primär spricht das Gedicht Kinder im Vor- und Grundschulalter (etwa 4 bis 10 Jahre) an, insbesondere solche, die sich für Pferde begeistern. Die einfache, reimende Sprache und der nachvollziehbare Inhalt sind ideal für diese Altersgruppe. Aber auch Erwachsene, die Kindern vorlesen oder selbst einen Zugang zu kindlich-unverbrauchter Weihnachtsfreude suchen, werden an dem Text ihre Freude haben. Es ist ein Gedicht für jung gebliebene Seelen.
Für wen eignet sich das Gedicht weniger?
Für Leser oder Zuhörer, die eine tiefgründige, religiöse oder formal anspruchsvolle Weihnachtslyrik erwarten, ist dieses Werk weniger geeignet. Sein Reiz liegt gerade in der schlichten, direkten und nicht reflektierenden Art. Wer nach komplexen Metaphern, gesellschaftskritischen Untertönen oder der traditionellen christlichen Weihnachtsgeschichte sucht, wird hier nicht fündig werden. Ebenso könnte es für Teenager, die sich in einer distanzierteren Phase befinden, als "zu kindlich" empfunden werden.
Vortrags- und Inszenierungstipps
Für einen gelungenen Vortrag sollten Sie die lebhafte, erzählende Haltung des Kindes einnehmen. Sprechen Sie mit heller, freudiger Stimme und variieren Sie das Tempo: Die Zeilen über den Ritt können etwas schneller und beschwingter vorgetragen werden, während die Beschreibung des Weihnachtsmanns mit etwas mehr Staunen und Andacht gesprochen werden kann. Setzen Sie bewusst Pausen, besonders vor der Zeile "Vielleicht begegnet mir...", um die Spannung zu steigern.
Für eine Inszenierung mit Kindern bieten sich folgende Ideen an:
- Ein Kind trägt das Gedicht vor, während andere den Ritt pantomimisch darstellen.
- Basteln Sie einfache Requisiten wie Pferdekopf-Figuren an einem Stock oder einen kleinen Schlitten.
- Untermalen Sie den Vortrag mit leisen Geräuschen wie Pferdegetrappel (Kokosnussschalen) oder Glockenklängen für den Schlitten.
- Die letzte Zeile "Lieber Weihnachtsmann" kann von der gesamten Gruppe gemeinsam gesprochen werden.
Abschließende Empfehlung
Wählen Sie dieses Gedicht genau dann, wenn Sie ein Stück unverfälschte, herzerfrischende Weihnachtsfreude vermitteln möchten. Es ist der ideale Text, um in einer familiären oder kindlichen Runde die Vorfreude auf das Fest zu teilen und die magische Vorstellungswelt der Kleinen zu bedienen. Besonders empfehlenswert ist es als Überraschungsbeitrag für ein pferdebegeistertes Kind oder als lockerer, heiterer Programmpunkt bei einer Weihnachtsfeier, bei der es weniger um Besinnlichkeit, sondern um pure, lebendige Freude gehen soll. Es ist ein Gedicht, das lächeln macht.
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